"Hanse"
Die Hanse war eine Interessengemeinschaft im späten Mittelalter
von hauptsächlich norddeutschen Städten. Den Anfang nahm sie
im 12 Jahrhundert als Verbund einzelner Kaufleute, während ihrer
Blütezeit als wirtschaftlicher starker Städtebund im 13.-15.
Jahrhundert lag. Hamburg spielte in der Spätzeit der Hanse eine
wichtige Rolle. Die Hanse trieb vor allem mit Holland, Flandern und
England Handel. Hauptexportgut war lange Zeit das Bier. Als die Hanse
insgesamt verfiel, konnte Hamburg seine Position als führende Handelsstadt
behaupten, nicht zuletzt durch die Begünstigung der Niederlassung
ausländischer Kaufleute. 1629 wurde Hamburg zusammen mit Lübeck
und Bremen von den verbliebenen Hansestädten beauftragt, bis auf
weiteres die gemeinsamen Interessen wahrzunehmen. Die Zeit der offiziell
nie aufgelösten Hanse war lange vor dem letzten Hansetag 1669 in
Lübeck vorüber.
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"Hummel-Hummel"
Mit diesem Worten grüßen sich Hamburger wenn sie sich im
"Ausland" begegnen, die Antwort lautet dann immer Mors-Mors.
Heute im Zeitalter der totalen Mobilität nicht mehr so häufig
wie in vergangenen Tagen.
Zu dieser typischen Hamburger Gruß kommt es durch einen Hamburger
Wasserträger dessen Ökelname "Hummel" war.
Hummel (eigtl. Johann Wilhelm Bentz, getauft 21.01.1787, gest. 15.03.1854
Hbg.)Hamburger Original. Hummel wohnte in der Großen Drehbahn
Nr.36 und arbeitete als Wasserträger. Bei seiner schweren Arbeit
wurde er von Straßenkindern der Neustadt geneckt,die er
deshalb stets zu greifen suchte. Sie riefen ihm "Hummel,Hummel"
hinterher. Ihr Ausruf leitet sich von der norddeutschen Bezeichnung
"Griephummer" oder kurz"Hummer" ab,dem Spottnamen
der ebenfalls"greifenden" Gerichtsdiener. Hummer wurde sprachlich
zu Hummel verschliffen. Der gepeinigte Wasserträger konnte selten
einen kleinen Racker schnappen und entgegnete statt dessen ein deftiges
"Mors,Mors!", eine Hbg. Variante des Götzzitats:die Doppelung
des plattdeutschen Wortes für "Hintern".
Hummel-Hummel
Bildergallerie
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"He lücht"
wird bei Hafenrundfahrten den Passagieren oft von Arbeitern auf den
Kais, Schiffen und Docks zugerufen. Hintergrund für den auf hochdeutsch
"Er lügt" lautenden Ausruf sind die oft übertriebenen
und blumigen Erklärungen zum Hafenalltag und zu Hamburg die von
den Schiffsführern der Rundfahrtflotte zur Unterhaltung der Passagiere
zum besten gegeben werden.
Einem alten He lücht- Döntje nach, gibt es in Hamburg
drei Städte,die man bei gutem Wetter vom Michel aus sehen kann,
die Altstadt, die Neustadt und "Karstadt".
Auch drei Meere kann man sehen, tagsüber das Häusermeer, abends
das Lichtermeer und in der dunklen Nacht gar nichts mehr!
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"Hapag-Lloyd"
Die Hapag-Lloyd AG entstand am 1. September 1970 durch die Fusion
der beiden Reedereien Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft
(Hamburg-Amerika Linie / Hapag), Hamburg, und Norddeutscher Lloyd (NDL),
Bremen. Beide Unternehmen, 1847 beziehungsweise 1857 gegründet,
waren zu dem Zeitpunkt bereits seit mehr als 100 Jahren in der Seeschifffahrt
tätig. 1997 feierte Hapag-Lloyd sein 150-jähriges Bestehen.
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