Am Stadtrand.Mit Rad oder Bahn kann man schön in die Walddörfer und nach
Ahrensburg in den Forst "Hagen" oder zum Bredenbeker Teich fahren.
Eine schöne Radtour ist auch die Strecke von Ohlstedt über Duvenstedt,
durch den Tangstedter Forst nach Harksheide. Wenn man zur Stadt zurück
will, fährt man am schönsten durch das Ohe-Moor. Nicht nur Hamburg hat einen Stadtpark, sondern auch Altona, dort aber
nennt er sich Volkspark. Nach 1918 wurde er angelegt. Gegenüber dem
Hamburger Stadtpark, der eine gärtnerische Anlage ist, blieb der
Altonaer Volkspark in seiner ursprünglichen Form erhalten und erinnert
dadurch mehr an die Harburger Berge, weil er teilweise sehr hügelig
ist, als an einen angelegten Park. Im Volkspark gibt es den Dahlien garten,
der mit seiner vielfalt an Dahlien sehenswert ist. Nicht zu vergessen
das Volksparkstadion in dem große Sportveranstaltungen und natürlich
Fußball zu sehen ist. Am Rande dieses Parks liegt der Altonaer Zentralfriedhof,
der aber nicht annähernd so groß wie der Ohlsdorfer Friedhof
ist. Trotzdem ist er in seiner Anlage sehr schön. |
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![]() Das Bild zeigt eine Maschine bei der Landung. |
Der Flughafen.Wir sind beim
Flughafen
angekommen. Wir stehen draußen am Gitter unter der Einfluglinie.
Schon wieder brummt eine Maschine über uns hinweg und setzt zur Landung
an. Jetzt wollen wir uns alles einmal aus der Nähe ansehen und gehen
in den Flughafen, zu einer Besichtigung, hinein. Es kostete damals nur
20 Pfennig für Erwachsene und 10 Pfennig für Kinder. |
| Jetzt wollen wir genau zusehen, wie ein Flugzeug startet und
so fährt der Busfahrer mit uns um den halben Flugplatz und spielt dabei
auch Flugzeug; er läßt den Motor tüchtig brummen, schwenkt
von einer Seite zur anderen, daß es sich anfühlt als schaukle
ein Flugzeug, dann setzt er zur Landung an, wobei er den Wagen rucken läßt
und schließlich sanft zum stehen kommt. Nun haben wir einen günstigen
Platz, wo man die Rollbahn dicht vor sich hat. Langsam fährt das Flugzeug
an, schon schwebt es über dem Erdboden und Sekunden später fliegt
es schon hoch in der Luft seinem Ziel entgegen. Auf dem Rückweg zum Ausgang besichtigen wir noch die Halle der Lufthansa, dann ist die Rundtour beendet. Inzwischen ist die kleine Maschine des "Hamburger Rundfluges" Mehrmals gestartet und gelandet. Interessant ist auch eine gesonderte Ausstellung bei der einem in Miniatur der Nachtflugverkehr gezeigt wird. Es war schon ein Erlebnis für Hamburger und Auswärtige sich auf diese Weise den Flugplatz zeigen zu lassen. Ein besonderer Rundflug wird heute von der Elbe mit einem Wasserfluzeug angeboten. |
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Das Tierparadies "Hagenbeck".Nicht so weit vom Niendorfer Gehölz wie der Flughafen, liegt Hagebecks
Tierpark. |
Haupteingang "Hagenbecks Tierpark" |
| Mit 15 Jahren fing Carl an mit Tieren zu handeln. In Köln,
Antwerpen, Wien, Dresden und London kaufte und verkaufte er Tiere. Bald
ließ er durch Jäger Tiere in Afrika fangen: Löwen, Leoparden,
Antilopen, Gazellen,Giraffen, Nashörner und Strauße .Einmal kaufte Carl Hagenbeck 30 Rentiere in Lappland und ließ damit eine ganze Lappländer Familie nach Hamburg kommen. Sie brachten ihre Zelte, Schlitten, Waffen und Werkzeuge mit. In Hagenbecks Garten, den er 1874 am neuen Pferdemarkt erwarb, bauten sie ihre Zelte auf. Die Hamburger kamen in Scharen, um das Leben und Treiben der fremden Menschen kennenzulernen. Von nun an waren in jedem Jahr fremde Völker bei Hagenbeck zu sehen: Eskimos, Neger, Inder und Indianer. Carl Hagenbeck dressierte auch wilde Tiere und baute in allen Großstädten der Welt seinen Zirkus auf. Bisher hatte man wilde Tiere mit Peitschenhieben und Schlägen, mit Knüppeln und Eisenstangen dressiert. Carl Hagenbeck aber liebte seine Tiere. Er behandelte sie mit Geduld und Güte, alle ihre Eigenschaften und Gewohnheiten bedachte er. Er brachte ihnen nur solche Kunstücke bei, wofür sie begabt waren. Nach ihren Kunststücken bekamen sie zur Belohnung einen Leckerbissen, das merkten sich die Tiere und zeigten sich folgsam und zutraulich. So führte Carl Hagenbeck die "Zahme" Dressur ein. Allmählich wurde der Platz am neuen Pferdemerkt zu klein und er kaufte deshalb ebene Kartoffeläcker und unbebaute Felder in Stellingen, Hier richtete er 1907 seinen neuen Tierpark ein. dieser sollte ganz anders aussehen als die anderen Zoologischen Gärten, wo die Tiere in Käfige gesperrt waren. So errichtete Hagenbeck künstliche Gebirge für dir Gemsen, Wildschafe, Wildziegen und Steinböcke. Teiche legte er so an, daß ausländische Wasservögel sich wie zu Hause fühlten. Den Löwen baute er eine Grotte (Felsenhöhle), worin sie sich frei bewegen konnten. Um die Grotte zog er einen tiefen Graben, den die Löwen nicht überspringen konnten. Hagenbeck wird immer schöner und moderner für die Tiere ausgebaut. Nicht nur Fremde, sondern auch die Hamburger selbst gehen gerne zu "Hagenbeck". |
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