Planten un Blomen.Wenn man nun glaubt, es gibt in der Stadt selbst nichts anderes zu sehen
als die vielen Gebäude und mitten drin die Alster, so hat man sich
schwer getäuscht, denn mitten im Häusermeer ist wieder ein Park,
es ist "Planten
un Blomen" (Hochdeutsch: Pflanzen und Blumen). |
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| Die Wasserlichtorgel mit Philipsturm am Tage und Abends | |||
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Der See wird im Winter geleert, dann werden Rohre dicht nebeneinander
gelegt. Wenn dies fertig ist, wird wieder ein wenig Wasser, so daß
die Rohre gerade bedeckt sind, hineingelassen. Dann erzeugt man Kälte
die durch die Rohre geschickt wird, das Wasser gefriert und es entsteht
eine künstliche Eisfläche. Es ist eine Freude, bei schönem
Wetter und mit Musik , hier Schlittschuh zu laufen.(Heute wird es nicht
mehr so gemacht, es gibt eine Kunsteisbahn in den Wallanlagen die auch
zu Planten un Blomen gehören.) Auch auf dem "Hamburger Dom",der sich seit 1892 auf das Heiligengeistfeld konzentrierte, mit seinen Festen dem "Frühlinksmarkt" (30 Tage), das "Hummelfest" (31 Tage im Sommer) und der "Dommarkt" (30 Tage im Spätherbst) gibt es viel Vergnügungen und jeden Freitag Feuerwerk. Auch der eine oder andere Zirkus schlägt seine Zelte auf dem Heiligengeistfeld auf. |
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Von
der Bugwelle der Barkasse bekommt man manchen Spritzer Elbwasser ab. Auch
hier erklärt der Barkassenführer alles wissenswerte und fügt
manches Seemansgarn hinzu z.B. das es in Hamburg eine Maschine gibt die
die Bananenerst krumm biegen muß damit sie die richtige Form bekommen
oder das die Barkasse so heißt, weil man hier nur bar Kasse zahlen
kann. Die bester Führer nennt man in Hamburg "he lücht"
(er lügt). Man fährt durch eine Schleuse dicht an den Speichern
vorbei und auf dem Rückweg an den Schwimmdocks und der Kehrwieder-Spitze.
Vom Wasser aus sind auch die Türme der Stadt gut zu sehen. An den St.Pauli
Landungsbrücken, wo sie begann, endet dann diese schöne Fahrt.
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Die Museen.Hamburg hat auch viele schöne Museen. Das älteste Museum ist
das "Museum
für Hamburgische Geschichte". Es war seit 1839 im Johanneum
und wurde 1907 in das heutige Gebäude am Holstenwall verlegt. Man
findet dort in Bildern und Modellbau die Geschichte Hamburgs von der Gründung
bis heute. Auch das Konvoischiff "Hamburger Wappen" ist dort
zu sehen. Aber nicht nur die alten Sachen sind dort zu finden, sondern
auch eine Modelleisenbahn, die uns den Bahnverkehr von Hamburg bis Harburg
zeigt. Jetzt hat das Museum zwei alte Gaslaternen geschenkt bekommen,
die vor dem Museum aufgestellt sind. Diese sind keine gewöhnlichen,
sondern "vornehme" Laternen, sie stammen von einem alten Patrizierhaus.
Es ist ein seltsamer Anblick, diese alten, verschnörkelten Laternen
neben unserer heutigen schlichten Straßenlampen. Das "Museum für Völkerkunde" besteht seit Mitte des 19 Jahrhunderts. Godefroy hat viel dazu beigetragen. Seit 1915 ist es in der Rothenbaumchaussee. Dieses Museum ist sehr Interessant, weil von allen Völkern der Erde etwas zu sehen bekommt. Das "Museum für Kunst und Gewerbe" entstand von 1877-1915 und ist in einem Gebäude am Hauptbahnhof. Man sieht von vielen Völkern kunstvoll gearbeitete Sachen. Dieses Museum ist besonders für Kunstliebhaber interessant. Im Jahre 1822 wurde der "Hamburger Kunstverein" gegründet.
daraus entstand 1850 die "Gemäldegalerie". Alfred Lichtwark
(1852-1914) ließ dann um 1868 den Altbau der
"Kunsthalle" errichten. Dieser wurde 1886 erweitert
und erhielt einen Neubau. 1997 eröffnete die "Galerie der Gegenwart",
sie eröffnet einen exzellenten Überblick über abendländische
Kunst vom Mittelalter bis zur Neuzeit. |
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