Der alte Hafen
Neuer Kran |
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| Im laufe der Zeit waren die Schiffe größer Geworden,
darum war der Binnenhafen nicht mehr tief genug und man rammte 1767 die
erste Dückdalbenreihe in die Elbe. 1795 kam eine zweite Reihe hinzu,
aber weiter in den Strom hinein. Sie reichte bis zum Jonas, etwa bis zu
den heutigen St.Pauli Landungsbrücken. Der Hafen hieß "Jonas
Hafen". Dieser bot nun Platz für 400 Schiffe mit je 100 Tonnen
Laderaum. Der Verkehr zwischen den Schiffen "auf dem Strom" und
dem lande wurde durch Prähme (Schuten) vermittelt und war sehr zeitraubend.
Darum baute man 1817 am Jonashafen Landungsbrücken. Die Erweiterung des alten Hafens um 1840 (Sandtorhafen) und des Niederhafens 1855 genügte nicht mehr. Darum baute Johannes Dallmann (1823-1875) 1866 an beiden Ufern der Elbe Kaianlagen und Schuppen. Er war der geniale Schöpfer der Norderelbe. Mit seiner Anlage begann der "Aufstieg zum Welthafen". Zum ersten mal erfolgte 1872 die Umladung direkt vom Schiff auf die Eisenbahn am Kaiserkai. |
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Hamburg bekommt einen Freihafen.Wenn früher ein Hamburger mit der Postkutsche nach Wien fuhr, reiste
er durch zehn verschiedene Länder. An jede Im Jahre 1834 schlossen sich die meisten deutschen Staaten zum deutschen Zollverein zusammen. In der Neujahrsnacht hoben sich die Schlagbäume und lange Reihen von Frachtwagen fuhren unter Glockengeläut, ohne Zoll zu bezahlen , in das Nachbarland hinein. Jetzt wurden nur noch ausländische Waren verzollt. Die Hansestädte schlossen sich dem Zollverein nicht an. Hamburg blieb also "Zollausland", Seine Preußischen Nachbarorte Altona, Wandsbek und Wilhelmsburg gehörten jedoch zum deutschen Zollverein. Verkaufte nun ein Hamburger seine Waren nach diesen Orten, mußte er sie wie "Auslandsware" verzollen. Der Reichskanzler Bismarck versuchte nun 1871, Hamburg zum Anschluß an den deutschen zollverein zu bewegen. Doch die Hamburger dachten:"Wenn wir beitreten, müssen wir hohe Zölle bezahlen. Unsere Geschäfte gehen dann zurück". Aber Bismarck gab nicht nach. 1881 trat Hamburg endgültig dem deutschen Zollverein bei. Ein Stück "Zollausland" durfte es behalten, den Freihafen. |
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Im Freihafen löschen Schiffe Waren aus dem Ausland.
Der Empfänger braucht den Zoll für sie nicht sofort zu bezahlen.
In Speichern des Freihafens können sie beliebig lange,unverzollt,
lagern. Es können auch ausländische Waren im Freihafen zollfrei
umgeladen und nach anderen Ländern weitergeleitet werden. Das ist
für Kaufleute und Fabrikanten sehr wichtig. Auf dem Freihafengelände
liegen ihre Fabriken, darin werden zollfreie Rohstoffe preiswert zu Fertigwaren
hergestellt. Diese verkaufen sie wieder an das Ausland. Der billig eingekaufte
Rohstoff und der eingesparte Zoll halten den Preis mäßig und
erleichtern den Verkauf. |
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Der "schnelle" Hafen.Hamburg nennt man den schnellen Hafen. Wenn ein Schiff elbaufwärts kommt, so wird es schon frühzeitig gemeldet und im Hafen wird dafür alles vorbereitet. Wenn ein Schiff z.B. um 4.55 Uhr ankommt, dann kann es schon um 24 Uhr den Hafen wieder verlassen. In dieser Zeit wurde es gelöscht, beladen, Proviant wurde eingenommen und alle Papiere waren wieder fertig zur Weiterfahrt. Der Reeder freut sich, wenn das Schiff so schnell fertig ist, denn er braucht dann nicht so viel Liegegeld zu bezahlen. Die Kaigebühren sind nämlich sehr hoch, deshalb legen auch viele Schiffe, wenn es möglich ist, an den Duckdalben an, weil es billiger ist. |
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Landungsbrücken |
![]() Duckdalbenreihen |
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Der (alte) Elbtunnel.Es waren so viele Arbeiter im Hafen beschäftigt, und die Fähren, konnten bei Nebel und Eis manchmal garnicht fahren. Da beschloß der Staat, eine neue Verbindung zwischen St.Pauli und Steinwerder zu bauen. Eine Schwebefähre oder eine bewegliche Brücke hätte den Schiffsverkehr zu sehr gestört. Eine Hochbrücke wäre auch nicht praktisch gewesen. Man hätte Wagen und Menschen 55 Meter hoch heben müssen, und sie hätte 25 Millionen Mark gekostet. Darum entschied man sich für einen Tunnel. Man braucht Menschen und Fahrzeuge nur 24 Meter hinabzusenken und zu heben, und er kostete nur 10 700 00 Mark. Der Tunnel wurde von 1907-1911 gebaut. Auf der St.Pauli Seite war es leichter zu bauen als auf der Steinwerder Seite. Einmal geschah ein Unglück, aber es wurden alle Menschen gerettet. Der Tunnel hat eine Länge von 448,5 Metern und liegt 23,5 Meter tief. Er wurde im zweiten Weltkrieg glücklicherweise nicht zerstört, nur der Eingang auf der Steinwerder Seite wurde beschädigt, aber auch er ist wieder ausgebaut. |
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| Ohne unseren Elbtunnel würde es heute gar nicht mehr
gehen, denn es ist viel zu viel Verkehr in Hamburg. (könnte auch ein Schlußsatz auf den neuen Elbtunnel und seine vierte Röhre im Jahr 2002 sein). |
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