Erzbischof Ansgar.
Geb. 801 gest. am 3.2.865 in Bremen, er leitete das in der ersten Hälfte
des 9. Jhs.(831/32 oder 834) gegründete Bistum Hamburg. Ansgar wurde
von Papst Gregor IV als Missionslegat und Bischof entsandt. Eine Kirche,
worin ein Bischof predigt , nennt man einen Dom. So hieß dann die
Marienkirche, der Hamburger Dom. das Haus worin er wohnt , nennt man Kloster.
Er lehrte den Knaben Lesern, Schreiben , Beten und predigen diese predigten
dann später in der Umgebung der Hammaburg und ließen Kapellen
bauen. Aus Ihnen entstandenen die ältesten Kirchen im Land : Nienstedten,Rellingen,Eppendorf,Bergstedt,Alt-Rahlstedt,Steinbek
und Bergedorf. |
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Wikingerschiff
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Der
Überfall der Wikinger.
Die Wikinger nannte man auch Normannen(=Nordmannen), die aus dem Norden
kommen, Dänemark , Schweden und Norwegen. Sie waren kühne und
Abenteuer- lustige Seefahrer , Bauern und Walfänger. an einem Sommer
abend des Jahres 845 fuhren viele Wikingerschiffe die Elbe hinauf. Sie
erstürmten die Hammaburg und die Vorstadt so überraschend, dass
die Einwohner sich nicht wehren konnte Am nächsten Morgen war Hamburg
ein Trümmerhaufen. |
Die erzbischöfliche Stadt.
Hamburg ist noch oft zerstört worden. In den
Jahren 983, 1066 und 1072 verwüsteten die Wenden die Stadt
und das umliegende Land . Der Dom aber blieb immer erhalten , weil
der Erzbischof"Becelin Alebrand" ihn aus Quadersteinen
erbauen ließ.
Die Hamburger bauten nach jeder Zerstörung ihre Stadt wieder
auf . Die Handwerker errichteten ihre Häuser beim Dom . Alle
Bäcker und wohnten in der Bäckerstraße, alle Filzmacher
in der Filzerstraße u s w . In der Reichenstrasse standen
die Häuser der reichen Kaufleuten . Alle Straßen liefen
auf den Marktplatz zu , das war der"Berg". hier stand
auch ein Brunnen. Die Petri Kirche bekamen ihren Platz an der einen
Seite des Berge . Der Erzbischof hatte am Schopenstehl seinen Wohnsitz
in einem festeren Turmhaus.
der Herzog von Sachsen schuf erst dort, wo heute das Rathaus steht,
eine Burg. Später baute er am heutigen Hopfenmarkt eine neue
Burg, die Straße heißt heute noch "Neue Burg".
um das Jahr 1200 wohnten in der Erzbischöflichen Stadt 600
bis 800 Menschen. |

Die Erzbischöfliche-und Gräfliche
Stadt
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Die gräfliche
Stadt.
Zum Herzogtum Sachsen gehörte damals auch die Grafschaft Holstein
. Der Herzog von Sachsen hatte den Grafen von Schauenburg als Grafen von
Holstein eingesetzt. Im Jahre 1188 kaum Graf Wirad von Boizenburg zu Graf
Adolf dem dritten von Schauenburg und bat diesen um Land. Wirad plante
, neben der erzbischöflichen Stadt Hamburg (Altstadt) eine neue Stadt
Hamburg (Neustadt) zu gründen. Hier wollte er Handel und Schifffahrt
treiben. die Alstermündung(Nikolaifleet) sollte der Hafen werden.
Als die Häuser der Kaufleute fertig waren , errichtete der Graf eine
Kapelle. Er weihte sie dem Heiligen Nikolaus. Aus ihr wurde später
die Nikolaikirche . Als Marktplatz diente der jetzige Hopfenmarkt . So
hat sich neben der erzbischöflichen Stadt eine gräfliche Stadt
entwickelt .
Als Straße zur erzbischöflichen Stadt warfen sie einen Damm
auf(Großer Burstah,große Johannisstrasse).
Graf Adolf wollte nun seinen
Einwohnern in der neuen Stadt guten Verdienst sichern . Er bat den deutschen
Kaiser Friedrich Barbarossa um einen Freibrief. Der Kaiser ließ
ihn am 7. Mai 1189 ausstellen , da entstand: Hamburger Schiffe haben freie
Fahrt auf der Elbe von Hamburg bis zur Nordsee. niemand darf im Umkreis
von 2 Meilen bei Hamburg eine Burg bauen. Die Hamburger dürfen in
der Elbe 2 Meilen flusslauf und flussab Fische fangen. Sie brauchten nicht
an Heerfahrten teilnehmen.
dieser Freibrief hat Hamburg viele ja hunderte geholfen , eine große
und freie Hansestadt zu werden.
Um das Jahr 1200 zählte die gräfliche Stadt schon 400 bis 500
Einwohner. |